Weißfleckenkrankheit – Mycosphaerella fragariae

Rotfleckenkrankheit – Diplocarpon earliana

Die Weiß- und Rotfleckenkrankheiten befallen das Laub der Erdbeerpflanze und schwächen die Pflanze erheblich.

Erscheinungsbild

 

(c) Springensguth

(c) Springensguth

Bei der Weißfleckenkrankheit erscheinen auf den Blättern meistens erst nach Abschluss der Fruchtreife runde, weiße Flecke mit einem braunroten Rand. Begünstigt durch feuchte Witterung vergrößern sich die Flecke und gehen ineinander über. Die Blätter können vertrocknen und vorzeitig absterben. Die Pflanze wird geschwächt.
Die Symptome der Rotfleckenkrankheit sind ähnlich. Auf den Blättern erscheinen braune Flecken, die allerdings keinen weißen Kern haben. Bei starkem Befall färbt sich das Laub kaminrot. Hier finden Sie Bilder der Weißfleckenkrankheit (neues Fenster).

Bekämpfung

Vorbeugend sollte Stroh unter die Pflanze eingebracht werden. Zu starkes Düngen der Erdbeerpflanzen mit Stickstoff begünstigt die Anfälligkeit der Pflanzen für den Pilz.
Bei schwerem Befall sollte nach der Ernte das Laub abgemäht bzw. der Hand komplett entfernt werden. Der neue Trieb sollte danach befallsfrei sein. Die abgesammelten Blätter nicht auf den Kompost werfen, sondern in den Hausmüll oder verbrennen.

Pflanzenschutzmittel

Eine gezielte Bekämpfung vor allem nach der Ernte und im Bedarfsfall im Frühjahr ist mit Kupferspritzmittel möglich.

(Bitte beachten Sie: Pflanzenschutzmittel dürfen im Haus- und Kleingarten nur angewandt werden, wenn sie mit der Angabe „Anwendung im Haus- und Kleingartenbereich zulässig“ gekennzeichnet sind. Ein Erwerb von für den erwerbsgärtnerischen oder landwirtschaftlichen Bereich zugelassenen Pflanzenschutzmitteln und die Anwendung dieser Pflanzenschutzmittel im privaten Hausgarten ist nicht erlaubt. Weitere Informationen: http://www.lfl.bayern.de/ips/kleingarten/019249/index.php)